Die meistgestellten Fragen

Hier finden Sie nochmals die Antworten auf die wichtigsten Fragen die mir in den letzten Wochen oft gestellt wurden.

 

Was war die Motivation zur Kandidatur

Wenn man so lange wie ich im Ausland gelebt hat, dann ist ein ganz anders Wahrnehmungsvermögen gegeben, wenn man seine Heimat im Abstand von ca. 6 Monaten besucht, als bei den Menschen die hier leben und tagtäglich schleichende Prozesse miterleben.

In den letzten Jahren haben sich die Verhältnisse in Deutschlands Städten zunehmend negativ entwickelt, ebenso in Darmstadt.

Aus meinem Empfinden, hat Darmstadt ein sehr hohes Potenzial sich weiter zu entwickeln mit all den hier befindlichen Wissenschaftlichen Einrichtungen.

Diese Chance sollten wir nutzen um Darmstadt zukunftssicher zu gestalten für Morgen und den Generationen die uns folgen werden.

 

Da ich nicht aus der Politik komme, sehe ich das als einen großen Pluspunkt an.

Viele der Berufspolitiker werden irgendwann betriebsblind und verlieren den Blick für das Machbare, als auch das Gehör für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Durch meinen langjährigen Aufenthalt in Südostasien, kann ich frische Ideen mit einbringen und eventuell für das ein oder andere Problem Lösungsansätze vorschlagen.

Als gebürtiger Darmstädter bin ich mit Darmstadt sehr verwurzelt und habe mich auch nach fast 15 Jahren im Ausland entschieden wieder hier her zurückzukehren.

 

 

Auf die fast immer wiederkehrende Frage

Welches Problem in Darmstadt würden Sie als OB als erstes angehen?

 

Die Frage kann ich so nicht beantworten, da ich als Oberbürgermeister alleine nichts entscheiden kann. Alles muss durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Das darf man in etwa so vergleichen, ich bin der Chef einer Firma aber der Aufsichtsrat entscheidet über alles. Eines der wichtigsten Themen ist der Wohnungsbau mit dem bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird sowie der soziale Wohnungsbau.

 

 

Themenschwerpunkte

Wir haben durch knappen Wohnraum in Darmstadt wie auch in anderen Metropolen, ein extreme Preisentwicklung nach oben erfahren müssen, die sich heute nicht mehr jeder leisten kann. Hinzu kommen stets steigende Nebenkosten. Es muss das Ziel sein, mehr Wohnraum für den Normalverdiener zu schaffen und die Mieten auf ein paar Jahre festzuschreiben.

Der soziale Wohnungsbau ist dabei auch ein wichtiges Thema, da wir auch immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft haben und mehr dazu bekommen werden, deren Einkommen nicht reichen wird für ein normales Leben. Derzeit sehe ich auch keine große Hoffnung, dass sich die Löhne in den nächsten Jahren deutlich verbessern werden. Somit wird es bei vielen Menschen bis ins Rentenalter anhalten. Der soziale Wohnungsbau ist damit ein Pflichtprogramm und wir müssen die Investoren dazu mit in die Pflicht nehmen. Da Darmstadt in seiner Fläche begrenzt ist, werden wir uns dem Weg nicht verschließen können, zukünftig in die Höhe zu bauen.

 

 

weitere wichtige Punkt sind:

Wir benötigen in Zukunft mehr Kitas (auch im Bereich U3) die auf hohem Standards ausgelegt sind mit einer sehr guten Qualität, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern.

Das Ziel sollte meiner Meinung nach erreicht werden, das Kitas in der Zukunft kostenfrei werden, sofern es die finanzielle Situation in Darmstadt ermöglicht eines Tages.

Das wird zwar noch ein paar Jahre benötigen, da wir einen massiven Investitionsstau haben und auch einen nicht geringen Schuldenberg.

Ich gehe davon aus, dass dieser bis spätestens 2019 die 1.000.000,- EUR übersteigt.

Im Vordergrund sehe ich erst einmal, den weiteren Ausbau der Kitas sowie die Personelle Aufstockung für diese Einrichtungen.

Weitere Schwerpunkte setze ich auf den Ausbau des ÖPNV, die zügige Sanierung von Schulen und Straßen (auch den Einsatz von Recyclingbaustoffen), sowie gepflegte Grünanlagen in unserer Stadt.

 

 

 

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